@knurrer Magst du Deine Bemerkungen zum Thema Arena oder Bordon & Co. ein wenig ausgestalten? Ich wüsste nicht was Tönnies damit zu tun hat. Deshalb bis ich gespannt auf Deine Erklärungen!
Ein Troll.
Lieber Staub aufwirbeln als Staub ansetzen!
Ich weiß wirklich nicht, warum man einem Mann, ohne den es weder ein Veltins-Arena, oder auch Verpflichtungen wie Bordon und co. gegeben hätte, soviel Häme oder man muss bei manchen schon sagen soviel Hass entgegen bringt, da müssen einfach persönliche Gründe dahinterstecken. Den größten Fehler, den der gemacht war, den bei den sogenannten Superfans(Ultras und co.) unbeliebten "Kfz-Mechaniker oder Managerlehrling"(Ausdrücke damals im Westline-Forum) Heldt zu opfern und gegen den erfahrenen (und mit viel Applaus gerade in dieser Szene) Supermanager Heidel auszutauschen, der wahrscheinlich heute noch mit seinem Männerfreund Watzke feixend erzählt, wie er es fast geschafft hätte den Verein zu ruinieren. Nachdem Maulkorbantrag war es klar, dass weder CT , noch HS sich der Wahl stellen.
Wen oder was meinst du überhaupt?
Hefer und Brauner wiedergewählt
Müller und Weidenbach neu im Wahlausschuss
Lieber Staub aufwirbeln als Staub ansetzen!
Maulkorb hat zwar eine Mehrheit bekommen, aber nicht die erforderlichen Zweidrittel.
Der Antrag zum Entsendungsrecht des Fanvertreters wurde von Antragsteller Dennis selber ins nächste Jahr vertagt, um vielleicht doch noch eine konsensuale Lösung hinzubekommen.
Lieber Staub aufwirbeln als Staub ansetzen!
Sturm im Wasserglas
Ist das noch Fußball?
Aus dem Reviersport-Liveticker:
12:11 Das ist ein Hammer: Es gebe Überlegungen, ob es ab der Saison 2027/28 noch Dauerkarten für Nichtmitglieder geben könne, sagt Tillmann. Man habe inzwischen fast 220.000 Mitglieder.
@bub: Das bezieht sich doch bestimmt nur auf die freigewordenen DK, die jede Saison neu vergeben werden, oder?
Sturm im Wasserglas
Ich find‘s gut, dass man sich noch mal um einen Konsens im kleineren Kreis bemühen will statt eine Entscheidung dadurch zu erzwingen, wer die meisten Mitglieder zur MV gebracht hat. Das wäre auf seine Art zwar auch demokratisch gewesen aber wer weiß, welche Gräben geblieben wären. Durch den Hinweis auf die „Bauern“ am Ende wurde noch mal schön gezeigt, dass einen mehr verbindet als trennt.
Aus dem Reviersport-Liveticker:
12:11 Das ist ein Hammer: Es gebe Überlegungen, ob es ab der Saison 2027/28 noch Dauerkarten für Nichtmitglieder geben könne, sagt Tillmann. Man habe inzwischen fast 220.000 Mitglieder.
@bub: Das bezieht sich doch bestimmt nur auf die freigewordenen DK, die jede Saison neu vergeben werden, oder?
So habe ich es verstanden.
Lieber Staub aufwirbeln als Staub ansetzen!
Für mich war das gestern auf der MV hinsichtlich Tillmanns Klage über die Verteilung der TV-Gelder irgendwie wieder ein "jährlich grüßt das Murmeltier". So sehr ich Tillmann unterstütze, dass Schalke (endlich?) etwas gegen die unverschämte (und womöglich sogar kartellrechtswidrige) Verteilung der TV-Gelder unternehmen will, aber das versucht Schalke doch schon seit langem. Schon Tillmanns Vorgänger Bernd Schröder hatte das zur Chefsache gemacht; ebenso Hefer im Aufsichtsrat als erster sogar.
Und was war denn dann im Januar 2025 als Schalke bereits vorher in der Öffentlichkeit und auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung der DFL (jetzt Bundesliga) am 16.01.2025 dafür geworben hat und später das durch die DFL-Satzung ermächtigte DFL-Präsidium Schalkes Anliegen komplett und auf ganzer Linie abschmetterte: Es blieb bei nur unverschämten 3 % (Verteilung der TV-Gelder nach Interesse/Viewers/Einschaltquote).
Eigentlich müssten in der Tat alle populären Traditionsvereine aus der 1. und 2. Liga, die sich sportlich nicht dauerhaft im oberen Tabellendrittel der 1. Liga etabliert haben, im eigenen Interesse für Schalkes Forderung sein. Aber selbst das würde noch lange nicht bedeuten, dass das zuständige DFL-Präsidium dann auch entsprechende Beschlüsse fasst.
Nach allem, was ich so gelesen und auch persönlich gehört habe aus der DFL-Zentrale im Frankfurter Westend, bin ich fest davon überzeugt: So lange die beiden DFL-Geschäftsführer Dr. Merkel und Dr. Lenz im DFL-Präsidium als Sperrspitze des Kartells der Plastikklubs innerhalb der DFL fungieren (siehe die rechtswidrige/zögerliche Umsetzung von Kartellrecht bei 50+1) und so Leute wie Heidel (Mainz) und Ströll (Augsburg) als Einflüsterer haben, so lange wird sich da nichts merkbar ändern: Ich würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn nach der nächsten Vergabe der TV-Rechte in 2029 das DFL-Präsidium Schalkes Anliegen erneut komplett abschmettert (oder S04 nur mit läppischen 5-6 % mehr abgespeist wird). Deswegen halte ich Tillmanns eingleisigen Versuch schlicht für naiv.
Ich würde hier an Tillmanns Stelle deswegen mehrgleisig (mindestens dreigleisig) vorgehen: Neben der Suche nach Mehrheiten innerhalb der DFL würde ich auch den Rechtsweg beschreiten und auch die Pay-TV-Anbieter als Verbündete einbinden:
Zunächst würde ich zusätzlich kartellrechtlich den Rechtsweg vor einem staatlichen Gericht beschreiten, zumal sogar die Monopolkommission schon länger bei ihrer Forderung nach mehr Wettbewerb eine stärkere Berücksichtigung der Einschaltqouten bei der Verteilung der TV-Gelder anmahnt (vgl. 21. Hauptgutachten Rn 400-409).
Und zusätzlich würde ich vor der nächsten Vergabe der TV-Rechte rechtzeitig mit den TV-Anbieten sprechen. Denn denen kann es doch auch nicht egal sein, dass es innerhalb der Zentralvermarktung, die auch aus meiner Sicht nicht angetastet werden sollte, überhaupt keinen Wettbewerb der Vereine gibt: Wenn die Klubs wüssten, dass sie von mehr Einschaltquote/Viewers/Abos selbst finanziell profitieren würden, dann würden sie sich mit Sicherheit auch mehr anstrengen um mehr Viewers für ihre Spiele zu bekommen: Von mehr Wettbewerb (i.S.d. Kartellrechts, genau das fordert die Monopolkommission!) würden also auch Sky und DAZN & Co. (durch steigende Abozahlen und mehr Viewers etc.) profitieren. An deren Stelle als Bieter würde ich das der DFL/Bundesliga zur Bedingung machen. So (mehr Wettbewerb um Viewers innerhalb der Zentralvermarktung) würde auch gleichzeitig die (keineswegs unumstrittene und auf dünnem rechtlichen Eis stehende!) Zentralvermarktung gegenüber der Einzelvermarktung kartellrechtlich gestärkt.
Und zusätzlich würde ich vor der nächsten Vergabe der TV-Rechte rechtzeitig mit den TV-Anbieten sprechen. Denn denen kann es doch auch nicht egal sein, dass es innerhalb der Zentralvermarktung, die auch aus meiner Sicht nicht angetastet werden sollte, überhaupt keinen Wettbewerb der Vereine gibt: Wenn die Klubs wüssten, dass sie von mehr Einschaltquote/Viewers/Abos selbst finanziell profitieren würden, dann würden sie sich mit Sicherheit auch mehr anstrengen um mehr Viewers für ihre Spiele zu bekommen: Von mehr Wettbewerb (i.S.d. Kartellrechts, genau das fordert die Monopolkommission!) würden also auch Sky und DAZN & Co. (durch steigende Abozahlen und mehr Viewers etc.) profitieren. An deren Stelle als Bieter würde ich das der DFL/Bundesliga zur Bedingung machen. So (mehr Wettbewerb um Viewers innerhalb der Zentralvermarktung) würde auch gleichzeitig die (keineswegs unumstrittene und auf dünnem rechtlichen Eis stehende!) Zentralvermarktung gegenüber der Einzelvermarktung kartellrechtlich gestärkt.
Zunächst einmal gibt es einen Wettbewerb der Vereine, nämlich den sportlichen, nach dem die Gelder heute verteilt werden.
Zweitens ist es völlig illusorisch, dass es einen Wettbewerb der Vereine um mehr Einschaltquote gibt. Wie soll der aussehen? Wie soll ein Verein wie SV Elversberg sich anstrengen, um mehr Quote zu bekommen?
Wer sich die Quoten über einen längeren Zeitraum anschaut, weiß, dass S04 immer auf Platz 3 liegen wird hinter den Bayern und BVB. Da könnten wir auch zehn Jahre 2. Liga spielen, Vereine wie Augsburg. Freiburg oder Paderborn würden trotzdem nie unsere Quote erzielen. Genau deshalb blockieren die kleinen Vereine ja jegliche Änderung, weil sie wissen, dass sie bei einer Geldverteilung nach Quote nie mehr die Umsätze erzielen könnten, die sie heute bei entsprechendem sportlichen Erfolg erzielen können. Deshalb wird Schalke innerhalb der DFL dafür auch keine Mehrheit bekommen, jedenfalls nicht für eine grundlegende Änderung
Für Sky und DAZN dürfte das überhaupt kein Thema sein. Für deren wirtschaftlichen Erfolg sind Themen wie Exklusivität, Anstoßzeiten, Spielpläne, Ausgestaltung der Rechtepakete relevant. Ein Schalke-Fan schließt immer ein Abo ab. Ob der Verein nun 5 oder 25 Prozent der TV-Erlöse bekommt. Warum sollte Sky der DFL zu Bedingung machen, dass Schalke mehr Geld erhält. Davon haben die kein Abo mehr. Aber jede Menge Ärger am Hals, wenn sie versuchen, einem Vertragspartner vorzuschreiben, was er mit der erhaltenen Summe zu tun hat.
Ob der Rechtsweg helfen würde? Das würde ich nur angehen, wenn ich als Verein grundlegende Sicherheit über einen positiven Ausgang hätte, das sehe ich nicht.
Ist das noch Fußball?
Zunächst einmal gibt es einen Wettbewerb der Vereine, nämlich den sportlichen, nach dem die Gelder heute verteilt werden.
Da schreiben wir aneinander vorbei: Du schreibst von sportlichem Wettbewerb, ich von wirtschaftlichem Wettbewerb. Alleine um letzteren geht es mir und der Monopolkommission. Der sportliche Wettbewerb ist und bleibt fair und unangetastet (gewährleistet durch verbandsrechtliche Spielordnung u.a. der Bundesliga). Aber der wirtschaftliche Wettbewerb (gewährleitet durch staatliches Kartellrecht) ist es eben nicht durch das Kartell innerhalb der Bundesliga/DFL.
Zweitens ist es völlig illusorisch, dass es einen Wettbewerb der Vereine um mehr Einschaltquote gibt. Wie soll der aussehen? Wie soll ein Verein wie SV Elversberg sich anstrengen, um mehr Quote zu bekommen?
Ganz einfach: Jeder Verein soll sich sportlich anstrengen, denn mit steigendem sportlichen Erfolg steigen automatisch auch die Einschaltquoten seiner Spiele (und auch alle anderen Einnahmen wie Sponsoring, Merchandising uvm.) deutlich. Als der nicht gerade bundesweit populäre Plastikklub aus Leverkusen Meister wurde oder auch früher mal z.B. 18,99 € Hoppenheim als die kurzzeitig den Bayern sportlich Konkurrenz gemacht haben, da waren deren Einschaltquoten (deutlich) höher als unsere.
Und natürlich würden auch wir unsere Einschaltquoten deutlich steigern, wenn wir erfolgreicher oben (gar um die Meisterschaft) mitspielen würden. Es gibt überhaupt keinen Grund, sportlich (und damit auch gleichzeitig wirtschaftlich) erfolgreiche Klubs auch noch zusätzlich wirtschaftlich an dem zu beteiligen, was wir wirtschaftlich generieren und erarbeiten. Z.T. ist das ja für uns auch mit viel höherem Kosten/Personalaufwand (Media-Abteilung, Fanbetreuung) verbunden, während Faulenzerklubs wie Mainz oder Augsburg (ohne größeren Personal/Kostenaufwand) sich einfach ins von Königsblau gemachte und bezahlte Nest legen können und von unserer Popularität profitieren ohne eigene Investitionen (z.B. in ihre Media- oder Fanabteilungen uvm.) dafür tätigen zu müssen.
Für Sky und DAZN dürfte das überhaupt kein Thema sein. Für deren wirtschaftlichen Erfolg sind Themen wie Exklusivität, Anstoßzeiten, Spielpläne, Ausgestaltung der Rechtepakete relevant.
In England (dort wird zu 25%, und nicht nur zu 3% wie bei uns, das Interesse berücksichtigt) wird genau das alles (Übertragungshäufigkeit i.V.m. Exklusivität und Anstoßzeiten) bei der Verteilung der TV-Gelder berücksichtigt: Die Tatsache, dass wir in den ersten vier Spielen kein 15:30-Spiel am Samstag haben würde uns in England Millionen Mehreinnahmen bringen!
Habe auch gerade mal schnell gegoogelt für andere Länder: Auch Italien (Kriterien: Tradition und Standortgröße), Frankreich (Anzahl der Spiele, Auswärtsfans), Schweiz (Stadionbesucher, Werbeleistung der Klubs, Medienpräsenz), Dänemark (Popularität der Klubs über das TV-Interesse, Draft-Prinzip) uvm. belegen genau das Gegenteil. Denn dort wird überall (weit) mehr als 3% nach Interesse verteilt. Da wurde von den TV-Anbietern entweder freudig (da lukrativer) zugestimmt oder schon im Bieterverfahren oder bei Vertragsverhandlungen sogar darauf gedrängt.
Ein Schalke-Fan schließt immer ein Abo ab. Ob der Verein nun 5 oder 25 Prozent der TV-Erlöse bekommt.
Ob du es mir glaubst oder nicht: Ich habe GEnau aus dem Grund kein Pay-TV-Abo. Und ich kenne auch noch mindestens einen Schalker und zwei HSV-Fans, die genauso denken.
Es ist doch absurd: Jeder S04-Fan, der ein Sky/DAZN-Abo hat oder abschließt, schadet S04 insofern, dass er mit seinen Abo-Gebühren jeden (Plastik)Klub, der in der TV-Geldtabelle über S04 steht, finanziell (viel) mehr unterstützt als S04. Je mehr Schalker ein Pay-TV-Abos abschließen, desto größer wird der finanzielle Wettbewerbsnachteil für Schalke durch die Verteilung der TV-Gelder nach der aktuellen TV-Geldtabelle.
Warum sollte Sky der DFL zu Bedingung machen, dass Schalke mehr Geld erhält.
Ich habe noch keinen gehört, der das verlangt hat. Sky & Co. sollten zur Bedingung machen, dass ALLE Vereine dann mehr TV-Gelder bekommen, wenn sie mehr Viewers/Abos generieren, damit innerhalb der Zentralvermarktung mehr Wettbewerb herrscht (genau das verlangt Kartellrecht und die Monopolkommission).