Ob der Rechtsweg helfen würde?
Da ist es im Fußball genauso wie vor Gericht: Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren! 😀
Das (Verteilung TV-Gelder) wäre juristisches Neuland, da kann man in der Tat nie was garantieren. Aber ich schätze die Chancen 50/50 ein, also höher als bei dem von Tillmann und Hefer propagierte Weg (über eine Mehrheit in der Bundesliga das Bundesliga/DFL-Präsidium in seiner aktuellen Besetzung zu überzeugen).
Allein die Wirkung einer Klagezustellung im Frankfurter Westend würde dort (und z.B. auch in Mainz bei Heidel und in Leverkusen bei Carro) bewirken, dass diese Seilschaften da unsere (anscheinend immer noch branchenfremden und naiven Verantwortlichen ohne Seilschaften in die DFL/Bundesliga) bei dem Thema erstmals überhaupt ernst nehmen (wie zuletzt ja auch als wir uns beim Bundeskartellamt in Sachen 50+1 haben beiladen lassen).
Wir hatten mit Peter Peters ja jahrelang einen Funktionär an höchster Stelle. Da hätte man das Thema ja durchsetzen können.
Damals saßen wir noch deutlich weiter oben in der Nahrungskette, da hat er vermutlich andere Prioritäten gesetzt.
Ich fürchte, so lange das aktuelle System auf einer Mehrheitsentscheidung der Mitglieder beruht, wird das kein Gericht kippen. Da ist eher überzeugungsarbeit bei den anderen Vereinen angesagt.
Lieber Staub aufwirbeln als Staub ansetzen!