5:1! Schalke zerlegt den SC Paderborn in der zweiten Halbzeit

5:1! Schalke zerlegt den SC Paderborn in der zweiten Halbzeit

September 15, 2019 0 Von Redaktion

Das Spiel in Paderborn kam für Schalke wohl zu richtigen Zeit. Beim Aufsteiger, der stets mitspielen will, reagierte der S04 am Sonntag sehr erwachsen und in der zweiten Hälfte auch effektiv. Am Ende stand ein 5:1-Erfolg in der Benteler-Arena, der Schalke auf Platz 6 der Tabelle hievte.

Dabei war Paderborn überfallartig gestartet und nach acht Minuten bereits in Führung gegangen. Caligiuris Ballverlust brachte Michel in Fahrt, seine Hereingabe verwertete Oliveira Souza perfekt per Kopf zum 1:0 für den Aufsteiger.

Das Spiel Paderborn – Schalke in Zahlen

Das Spiel im Schalke-Forum diskutieren

Es war Paderborns einzige wirkliche Chance, aber die war direkt drin. Das sorgte beim Publikum für Begeisterung, brachte Schalke aber nicht aus dem Konzept. Es dauerte trotz einiger Ansätze allerdings bis zur 33. Minute, ehe Sané zum 1:1 traf. Auch der Videoschiedsrichter brachte keine andere Entscheidung.

Aus Sicht der Gastgeber erfreulich: Paderborn versuchte, sein aggressives Angriffsspiel weiter durchzuziehen, der SCP forderte Schalke durchaus. Und hatte kurz vor der Pause sogar die Riesenchance zum 2:1. Sven Michel vergab aber frei vor Nübel.

Furor in der zweiten Hälfte

Schalke kam mit Tempo und Wucht aus der Kabine. Wenige Minuten waren gespielt, da traf Serdar zur Führung für Schalke (49.). Nun war Schalke endgültig wach und Herr im kleinen Paderborner Haus. Die 15.000 Zuschauer sahen, wie Schalke einfach routinierter und besser wurde.

Die logische Folge: Weitere Tore. Harit besorgte auf Vorlage von Kenny das 3:1 (71.). Kutucu legte nach 83 Minuten das 4:1 nach und erneut Harit erzielte das 5:1 (85.).

Paderborns Chance auf ein zwischenzeitliches 2:3 soll nicht verschwiegen werden: Gueye scheiterte mit einem Schuss an Sané, der blockte, noch ehe Nübel eingreifen musste.

Der Aufsteiger bleibt nach dem vierten Spieltag sieglos, Schalke kehrt mit dem Spiel ein bisschen weiter in die Tabellenregionen zurück, die ein Jahr lang unerreichbar waren.