Comedian Matze Knop verwirrt mit diesem Schalke-Tweet

Comedian Matze Knop verwirrt mit diesem Schalke-Tweet

September 15, 2019 0 Von Redaktion

Nach dem Sieg des FC Schalke in Paderborn ├╝berraschte Comedian Matze Knop am Sonntagabend mit einem seltsamen Tweet. Ohne erkennbaren Anlass schrieb er: “Was waren das noch Zeiten, als die Namen bei Schalke noch Fischer, Fichtel, Anderbr├╝gge, Thon, Huntelaar, Ra├║l und Neuer hie├čen. Die Torsch├╝tzen von heute gegen den SC Paderborn.”

Dazu f├╝gt er ein Bild der Schalker Torsch├╝tzen San├ę, Serdar, Harit und Kutucu an.

Nun darf man zu Gunsten von Knop bestenfalls annehmen, dass er damit betonen wollte, wie wenig “ruhmreich” die Namen der jungen Schalker von heute klingen im Vergleich zu Namen wie Anderbr├╝gge, Neuer oder Ra├║l. Weltstars und Eurofighter im Vergleich zu noch jungen Bundesliga-Profis.

Wie gesagt: Wenn man das positiv sehen will. Es w├Ąre dann noch immer ein eher unlustiger Beitrag – passiert auch den besten Comedians mal.

Die Reaktionen auf Twitter waren nicht so wohlwollend. Dort wurde Knop Rassismus vorgeworfen. Das geht heute ja alles ziemlich schnell, aber wundern muss man sich wohl nicht, wenn man in Twitter-K├╝rze und ohne Kontext solche Beitr├Ąge ver├Âffentlicht.

Aktuell ist Knops Tweet noch verf├╝gbar.

UPDATE

Und tats├Ąchlich wollte Knop, wie wir oben als “best case scenario” erw├Ąhnt hatten, nur auf die “Namen” hinaus, die (noch) nicht den Klang der alten Helden haben. “Ach Leute, so hab ich’s doch gar nicht gemeint. Einfach nur, das man keinen mehr kennt beim S04. Es ist 2019 aber auch wirklich schwer geworden, irgendeinen Spa├č zu machen, ohne das einem jemand wieder einen Fehler nachweisen will. Das ist so schade. ich liebe die Menschen.Alle.”, schrieb er zwei Stunden nach seinem Ausgangstweet. Den hatte er da bereits gel├Âscht.

Allerdings l├Âschte Knop auch diesen “Erkl├Ąrtweet” nach kurzer Zeit wieder und merkte in einem erneuten Anlauf an, dass er lediglich gemeint habe, dass “mann die Namen kaum noch kennt. Keine gro├čen Stars.”

Erwartungsgem├Ą├č sorgte das nicht f├╝r ├╝bertrieben gro├če Akzeptanz – als Fu├čballfan und jemand, der sich so oft im Fu├čball bewegt, w├Ąre es ja eher ein Armutszeugnis, die Bundesliga-Profis der Schalker nicht zu kennen.

Man darf das alles wohl als das bezeichnen, was es war: ein gewaltiges Eigentor und ein d├╝mmlicher Scherz auf Schalker Kosten.